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Materialieneigenschaften von Antirutschmatten
Es kommt immer wieder vor, dass bei Kontrollen im Straßenverkehr oftmals verheerende Verstöße im Bereich der Ladungssicherung festgestellt werden. Die dafür verantwortlichen Personen wissen dabei oftmals gar nicht, wie gefährlich sich diese groben Vernachlässigungen auswirken können.
Mit der Einführung des Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetzes will man diesem vorbeugen und somit den verantwortlichen Personen das notwendige Wissen vermitteln. So kann man in diesen Seminaren auch einiges über die Hilfsmittel für die Ladungssicherung erfahren, was den meisten ansonsten verborgen bleibt. Gerade im Bereich von Antirutschmatten und deren Verwendung zur Ladungssicherung werden die meisten Fehler begangen. Viele denken sich, dass eine einfache Gummimatte ausreicht, um eine Ladungssicherung durchzuführen, die den erforderlichen Sicherheitsstandards entspricht.
Aber dem ist nicht so, denn nicht alle Gummimatten sind auch als Antirutschmatten verwendbar. Natürlich bestehen auch die rutschhemmenden Matten in der Regel aus Vollgummi, jedoch bieten sie gegenüber normalen Gummimatten noch einige Merkmale mehr, damit sie den gehobenen Ansprüchen der Ladungssicherung, wie sie in den VDI 2700 ff. gefordert werden, gerecht werden. So wird im Wesentlichen darauf geachtet, dass eine Matte mit rutschhemmender Wirkung in jedem Fall über eine glatte und durchgängige Oberfläche verfügt. So wird zum Beispiel verhindert, dass Feuchtigkeit in die Matte eindringen kann und dann bei Frost der Reibbeiwert durch Eisbildung nicht mehr die erforderlichen Grenzen einhält. Außerdem werden diese hochwertigen Antirutschmatten so gefertigt, dass sie eine hohe Resistenz gegenüber Betriebsstoffen haben. Schließlich kommt es immer wieder mal vor, dass ein Kontakt mit solchen Stoffen – wie etwa Diesel oder Öl – zustande kommt.
Eine weitere wichtige Eigenschaft einer für die Ladungssicherung verwendbaren Matte ist, dass dies trotz ihrer Flexibilität eine hohe Reißfestigkeit besitzt. Das wird erreicht, indem man nur Matten mit hoher Verdichtung aus Vollgummi verwendet und auf Hohlraumanteile verzichtet. Diese entstehen meist bei solchen Matten, die überwiegend aus Granulatgummi bestehen. Hochwertige Sicherungsmatten bilden sich auch nach starker Dauerbelastung wieder zurück. Dadurch wird erreicht, dass man diese Matten mehrmals verwenden kann, bevor diese dann den Zeitpunkt ansteuern, da man sie aus dem Verkehr ziehen sollte. Durch die mehrfache Verwendung erzielt man gegenüber den Billigprodukten auf diese Art einen Preisvorteil, da die billigen Matten meist nach einmaligem Gebrauch nicht mehr verwendbar sind. Da die Matten von hoher Qualität keinerlei Flüssigkeit aufsaugen, kann man dies auch bei Verschmutzung einfach mit Wasser reinigen. Dabei muss man nie befürchten, dass dadurch der Reibbeiwert beeinflusst wird. Wenn man also bei der Ladungssicherung wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, dann sollte man auch bei der Wahl der rutschhemmenden Hilfsmittel nur qualitativ hochwertige Matten einsetzen.
Herstellung von Antirutschmatten – wie und woraus werden diese hergestellt
Ist die Fracht im Laderaum eines Lkws nicht gesichert, kann das zu einer großen Gefahr werden. Die Beschädigung der Produkte ist eines der Probleme, die auftreten können. Weitaus schlimmer jedoch ist die Bedrohung, die ungesicherte Ladung für den Straßenverkehr darstellt.
Die Sicherung der Ladung mit Spanngurten ist eine der Maßnahmen, die auf jeden Fall ergriffen werden sollten. Fast noch wichtiger ist allerdings der Einsatz von Antirutschmatten. Antirutschmatten werden zwischen Ladung und Ladefläche eingesetzt. Auch zwischen der Ladung, zum Beispiel zwischen Kisten, sollten sie verwendet werden. Sie verhindern, dass die Ladung während der Fahrt im Frachtraum verrutscht und es so zu einer Gewichtverschiebung und damit eventuell zum Ausscheren des Lkws kommt.
Durch ihre Struktur erzeugen Antirutschmatten einen Widerstand, der einerseits das Verrutschen der Matte auf der Ladefläche, und andererseits das Herumrutschen der Fracht auf der Matte verhindert.
Die herkömmliche Antirutschmatte besteht aus recyceltem Kunststoffgranulat. Dieses wird überwiegend aus Altgummi, so zum Beispiel aus alten Autoreifen, gewonnen. Die Granulatfasern werden mit einem Bindemittel aus Polyurethan (PU-Bindemittel) vermischt und dann zusammengepresst.
Die Qualität der Matte hängt von Form und Menge des Granulats sowie von der Qualität des Bindemittels ab. Die richtige Mischung ist ausschlaggebend für den Widerstand, den die Matte erzeugt. So besagen Richtlinien, dass eine Antirutschmatte eine Zugfestigkeit von mindestens 0,6 Newton pro Quadratmillimeter (N/mm2) haben muss. Die Reißdehnung sollte mindestens 60 % betragen und die Matte darf unter Belastung nicht mehr als 30 % nachgeben.
Neben den Antirutschmatten aus Gummigranulat gibt es auch andere Materialien, die zur Herstellung verwendet werden. So gibt es beispielsweise Antirutschmatten, die aus einem rutschhemmenden Fasermaterial bestehen, also eine beidseitig beschichtete Filzmatte, die aus natürlichen und synthetischen Klebefasern besteht. Es gibt Antirutschmatten aus massivem, vulkanisierten Gummi und es gibt Matten aus Vollpappe, die überwiegend aus Altpapier bestehen und rutschhemmend beschichtet sind.
Bei der Ladungssicherung ist die Antirutschmatte nicht der einzige entscheidende Faktor – aber mit Sicherheit einer der wichtigsten.
Geprüfte Sicherheit – Antirutschmatten im Praxistest
Der Verein Deutscher Ingenieure ist eine Institution, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, immer wieder neue Richtlinien zu erlassen, die den Umgang mit technischen Dingen und Geräten jeder Art regeln sollen. In der Regel sind diese Richtlinien immer als Empfehlungen anzusehen, die eigentlich keine rechtliche Bindung besitzen.
Etwas anders verhält es sich jedoch mit der Richtlinie VDI 2700 für Ladungssicherung. Diese gilt als anerkannte Regel der Technik und laut § 22 StVO sind diese für die Ladungssicherung anzuwenden. Somit sind auch diese Richtlinien geltendes Recht, das es zu beachten gilt. Zwar werden da schnell wieder Stimmen laut, die der Meinung sind, dass hier nur wieder eine zusätzliche unsinnige Vorschrift geschaffen wurde, um den Transportunternehmer zu ärgern, dem ist aber nicht so.
Auch früher verwendete man schon eine Antirutschmatte, damit gewisse Ladungen besser und effektiver gesichert werden konnten. Allerdings wurde hierzu alles benutzt, was irgendwie aus Gummi war und eventuell eine rutschhemmende Wirkung hatte. Selbst einfache Bautenschutzmatten sind da schon für die Ladungssicherung zum Einsatz gekommen. Auch heute noch werden oft billige Gummiprodukte verwendet, die einen hohen Hohlraumanteil haben und größtenteils aus Gummigranulat bestehen. Eine so gefertigte Antirutschmatte ist zwar in der Anschaffung billig, aber die Folgekosten sind dafür enorm. Eine Gummimatte von dieser minderwertigen Qualität genügt nicht den Ansprüchen der VDI 2700 Blatt 15. Sie halten den besonderen Belastungen nur schwer stand und lösen sich sehr schnell in ihre Bestandteile auf. Eine Matte jedoch, die nach den Vorgaben der VDI 2700 Blatt 15 gefertigt wurde, verkraftet diese Belastungen spielend.
Wenn man sich einmal mit der Verantwortung für die Ladungssicherung befasst, dann erkennt man schnell, dass hier eine ganze Menge Leute haftbar gemacht werden können. Dazu muss man aber auch wissen, dass es verschiedene Vorschriften gibt, die dabei zum Tragen kommen. In der Praxis sieht es für die meisten Menschen so aus, als wenn der Fahrer allein die Verantwortung für die Ladungssicherung trägt. Wenn nun der Fahrer eine solche Sicherung durchführt, dazu jedoch eine Antirutschmatte verwendet, die nur von minderwertiger Qualität ist, dann können in diesem Augenblick auch noch andere zur Verantwortung gezogen werden. Das wäre der Unternehmer, der als Fahrzeughalter dem Fahrer die geeigneten Hilfsmittel zur Ladungssicherung zur Verfügung stellen muss. Wenn hier aus den falschen Gründen gespart werden soll, dann kommt die dicke Rechnung wieder zurück an das Unternehmen. In einem Schadenfall kann die Spur sogar bis zum Verkäufer der minderwertigen Gummimatte führen, wenn nachgewiesen werden kann, dass diese nicht den Richtlinien der VDI 2700 Blatt 15 entsprechen. Darum sollte man stets darauf achten, dass man nur solche Matten verwendet, die über ein entsprechendes Prüfungszeugnis verfügen.
Einsatzzwecke für Antirutschmatten
Dass Ladungssicherung wichtig ist, ist unbestritten. Dass sie nur dann Sinn macht, wenn man sie richtig anwendet, auch. Und genau hier liegt der Knackpunkt, denn nicht jeder weiß die vielen Hilfsmittel, die man für die Ladungssicherung zur Verfügung hat, auch richtig zu benutzen.
Das kann mitunter dazu führen, dass jemand im festen Glauben ist, eine korrekte Ladungssicherung durchgeführt zu haben, durch die falsche Anwendung der Hilfsmittel jedoch nur eine unzureichende Sicherheit gegeben war. Da trifft es sich gut, dass man in diesem Zusammenhang die Richtlinien der VDI 2700 für Ladungssicherung hat. Diese stellen klar, welche Hilfsmittel als geeignet gelten und welche Anforderungen diese erfüllen müssen. Das macht sich vor allem bei dem Einsatz von Antirutschmatten bemerkbar, denn gerade hier wurden in der Vergangenheit die größten Fehler begangen.
Zum einen lag es daran, dass von den meisten Personen für die Ladungssicherung einfache Gummimatten verwendet wurden, die den hohen Ansprüchen, wie sie heute in der VDI 2700 gefordert werden, nie genügt haben. Zum anderen lag es aber auch daran, dass diese Matten in der Regel nicht richtig eingesetzt wurden. Zunächst einmal sollte man wissen, dass man Antirutschmatten niemals alleine zur Ladungssicherung verwenden kann. Das gilt auch dann nicht, wenn es sich um hochwertige Matten handelt, die die Anforderungen der Richtlinien nicht nur einhalten, sondern diese sogar noch übertreffen. Allerdings sind diese Matten nur ein Hilfsmittel, das dazu dient, dass die Ladung auf der Ladefläche nicht so schnell verrutschen kann. Damit man die Wirkung der Matten effektiv nutzen kann, muss man die Ladung noch zusätzlich mit einem Zurrgurt niederzurren.
Mitunter kommt es vor, dass man für den Einsatz eines Zurrgurtes auch noch Kantenschutzwinkel einsetzen muss. Wenn die Ladung dabei über eine äußerst glatte Fläche verfügt, dann kann man auch hier über den Einsatz von Antirutschmatten nachdenken. Solche rutschhemmenden Mittel unter den Kantenschutz gelegt verhindern ein verrutschen des Winkels und damit auch des Gurtes. Ein weiterer Einsatzpunkt für die Sicherungsmatten besteht darin, dass man diese auch beim Stapeln von Ladung übereinander verwenden kann. So verfährt man in der Regel beim Stapeln von Blechpaketen oder aber auch Betonteilen. Wichtig ist dabei, dass man stets darauf achtet, dass die Matte der Ladung genügend Auflagefläche bietet und dabei auf jeden Fall noch sichtbar ist. So kann die Verwendung der richtigen Matte zur Ladungssicherung bei einer Kontrolle auch wirklich überprüft werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld, da seitens der Verfolgungsbehörde dann davon ausgegangen wird, dass solche Matten nicht zum Einsatz gekommen sind.
Hier finden Sie das geeignete Zubehör:
http://www.ladungssicherung.eu/antirutsch/antirutsch-bodenbelaege.html
Eigenschaften auf die Sie beim Kauf von Ladungssicherungsnetzen achten sollten
Ladungssicherung wird gerade in den letzten Jahren immer mehr zu einem Problem auf deutschen Straßen, denn durch unzureichend gesicherter Ladung kann es zu Unfällen kommen. Außerdem kommen bei ungesicherter Ladung hohe Geldbußen, Punkte in Flensburg oder sogar der Verlust des Führerscheins auf den Fahrer zu.
Ladungssicherung ist vor allem auf PKW- oder LKW-Anhängern, offenen Pritschen und auch im Inneren eines PKW unbedingt notwendig. Zudem wurde gesetzlich festgelegt, dass die Ladung gesichert werden muss, um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen, denn verlorene Ladung kann andere Verkehrsteilnehmer in lebensbedrohliche Situationen bringen. Mit Hilfe eines Ladungssicherungsnetzes können diese Probleme einfach, sicher und schnell gelöst werden.
Beim Kauf eines Ladungssicherungsnetzes zur Abdeckung und Sicherung von Ladung müssen mit TÜV-Zertifizierung ausgestattet sein, damit kann der Käufer sicher sein, dass das Transportgut ausreichend gesichert werden kann. Diese zertifizierten Ladungssicherungsnetze passen sich beim Transport von Paletten-Ware flexibel dem Transportgut an. Denn diese flexiblen Kunstfasernetze sind ideal für Handwerker- oder Bau-Unternehmer, die ihren Transport sicher abdecken müssen. Knotenlose Transportsicherungsnetze mit unterschiedlicher Maschen-Weite sind ein Garant dafür, dass auch Schüttgut wie Kies gesichert wird und nicht vom transportierenden Fahrzeug oder Hänger fällt und dabei die Fahrbahn verunreinigt.
Die Ladungssicherungsnetze gibt es in allen gängigen Größen und können ganz individuell und schnell für alle gängigen Transporter oder LKW bestellt und angefertigt werden.
Hochfeste Ladungssicherungsnetze sind aus engmaschigen Gewebenetz hergestellt, bei diesem Netz handelt es sich um eine luftdurchlässige Gewebeplane mit einer sehr engen Maschen-Weite, besonders geeignet für Transportmaterial, welches durch größere Maschen hindurch rutschen würde.
Ladungssicherungsnetze mit größeren Maschen werden für den Transport von sperrigem Gut angefertigt. Zur Befestigung der Ladungssicherungsnetze werden Abspannhaken, Planen-Haken, oder Expander-Seile benutzt. Damit wird das Verrutschen der Netze und des Transportgutes verhindert. Alle mit dem GS-Zeichen versehenen Ladungssicherungsnetze sowie Antirutschmatten und Zubehör können vom Käufer unbedenklich gekauft werden, denn an diesem Siegel ist direkt zu erkennen, dass die Ladungssicherungsnetze die hohen Anforderungen an die Sicherheit einhalten.
Kauftipps für Unterlegkeile für LKWs und PKW-Anhänger
Nicht nur Antirutschmatten verhelfen Ihnen zur Sicherung Ihrer Ladung:
Ob bei längerer Nichtnutzung eines PKW´s oder für Anhänger aller – Unterlegkeile sind die perfekte Art, ein Fahrzeug bei langer Standzeit oder beim Be- und Entladen effektiv zu sichern. Wird ein PKW mehr als 4 Wochen nicht bewegt, sollte beispielsweise nicht die Handbremse gezogen werden, da diese sich durch Flugrost etc. lösen kann.
Unterlegkeile – Die günstigen Sicherheitshelfer
Unterlegkeile sind hier ein schonendes Verfahren, um das Fahrzeug vor dem Wegrollen zu bewahren. Ebenso für PKW, LKW-Anhänger und Transporthilfen im gewerblichen Bereich sowie Sport- und Bootsanhänger, Wohnwagen und –mobile stehen im Fachhandel und über das Internet Unterlegkeile zur Verfügung. Diese oft unterschätzten Helfer, geben Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern ein professionelles Maß an Wegroll-Sicherheit.
Oft reichen schon wenige cm Neigung und eine heftige Bewegung auf dem Anhänger oder im Wohnwagen, um das gute Stück ins Rollen zu bringen. Für die eigene Sicherheit (besonders, wenn man den Anhänger betritt wie beim Aufladen oder im Alltag der Wohnwagennutzung) sind Unterlegkeile sehr zu empfehlen. Hilfsmittel wie z.B. Bretter bieten keinen ausreichenden Rollschutz, besonders nicht auf abschüssigem Gelände und können außerdem auf Dauer die Reifen beschädigen. Für wenige Euro bekommt man beim Fachhändler bereits Kunststoffkeile, die den Reifen schonen und den Anhänger optimal absichern. Wer etwas Hochwertigeres anschaffen möchte, greift gern auf Metallunterleger zurück, die über Jahre ihren Dienst erfüllen und teilweise rostfrei veredelt sind. Diese Qualität macht sich jedoch bezahlt: Dauercamper, die den Wohnwagen auch im Winter im Freien stehen lassen möchten, schwören auf hochwertige rostfreie Metallunterleger, da Kunststoff bei niedrigen Temperaturen schnell brüchig wird. Bei ständiger Sonnenbestrahlung können Unterlegkeile aus minderwertigem Material außerdem weich werden und so nicht mehr die optimale Sicherheit gewährleisten. Hier sollte also nicht am falschen Ende gespart werden.
Auch die Umzugs- und Transportprofis im Allgemeinen greifen gern auf einen Anhänger zurück, wenn nur wenig Kapazität fehlt. Professionelle Unterlegkeile sollten vor allem dann nicht fehlen, wenn auf dem Anhänger gearbeitet wird, während kein Zugfahrzeug davor gespannt ist. Doch auch bei abschüssigem Gelände oder leicht zu lösenden Anhängern sollte der Verladeprofi seine Sicherheit vorn anstellen. Robuste Unterlegkeile sichern ihn und seine Mitarbeiter zusätzlich ab, sind gut zu verstauen und schon günstig zu haben.
Polizeilich müssen alle Anhänger ab einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750kg, egal ob ein-, zwei- oder mehrachsig, mit Unterlegkeilen ausgestattet werden. So werden ein Wegrollen und damit die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder eine Sachbeschädigung erfolgreich verhindert. Im Speditionsbereich können aus solchen Unachtsamkeiten große Summen an Schaden entstehen, die bei Fahrlässigkeit nur schwer die Versicherung des Unternehmens übernehmen.
Unterlegkeile sind somit kleine Helfer für Ihre Sicherheit und die Bewahrung anderer vor einem wegrollenden Anhänger oder Fahrzeug. Ob aus Kunststoff oder Metall, mit Halter oder diebstahlsicher und in den verschiedenen Größen, die der Handel bietet: Sparen Sie nicht an diesen kleinen Unterstützern, die in jeden Anhänger gehören! Denken Sie an Ihre Sicherheit.
Die Rolle der Reibungskräfte bei der Ladungssicherung und welche Aufgabe Antirutschmatten dabei haben
Als eine absolute Selbstverständlichkeit wird von allen Menschen das Thema Ladungssicherung behandelt. Jeder weiß, dass sie notwendig ist, aber wie Ladungssicherung eigentlich wirklich richtig funktioniert, das wissen nur die wenigsten. Ebenso verhält es sich dann auch logischerweise mit den Hilfsmitteln, die man zur Ladungssicherung benötigt.
So haben viele schon etwas von einer Antirutschmatte gehört, aber den genauen Verwendungszweck zu beschreiben, fällt den meisten Menschen schwer. Dabei kommt es zunächst einmal darauf an, dass man sich mit den Kräften, die auf eine Ladung einwirken können, auseinandersetzen muss. Für den Einsatz der rutschhemmenden Mittel wird hier immer die Reibungskraft ermittelt, die es zu bändigen gilt. Dabei wird zwischen zwei Reibungskräften unterschieden, der Gleitreibung und der Haftreibung.
Da die Haftreibung schon den natürlichen Widerstand bietet, dass sich ein Gegenstand ungewollt in Bewegung setzt, gilt es in der Ladungssicherung hauptsächlich darum, dass man der Gleitreibung entgegenwirken muss. Dazu muss man wissen, dass die Gleitreibung einen Zustand beschreibt, bei dem sich ein Gegenstand bereits in Bewegung befindet. Dabei ist der Wert der Gleitreibung immer geringer als der Wert der Haftreibung. Ein weiterer wesentlicher Faktor, der die Gleitreibungszahl beeinflusst, ist die Tatsache, dass die Materialeigenschaften unterschiedliche Reibungswerte erzielen. So ist ein Reibungswert für eine Ladung aus Holz, die auf einem Holzuntergrund trifft, höher als zum Beispiel eine Ladung aus Metall, die auf Holz trifft. Aus diesem Grund sollte man sich zunächst einmal mit den Materialeigenschaften befassen, die die Ladung betreffen. Der nächste wichtige Punkt ist dann die Beschaffenheit des Bodens im Laderaum. Nun gilt es alle Möglichkeiten zu nutzen, damit man der Gleitreibung effektiv entgegenwirkt. Das kann man am besten damit erreichen, dass der Wert für die Haftreibung entsprechend erhöht wird.
An dieser Stelle kommt nun Antirutschmatten zum Einsatz. Sie bestehen in der Regel aus Vollgummi und besitzen schon allein deshalb einen sehr hohen Wert für die Haftreibung. Demzufolge kann man den Wert der Haftreibung auch für jeden anderen Gegenstand erhöhen, wenn man diesen nicht direkt auf den Laderaumboden stellt, sondern auf eine Antirutschmatte. Nun kommt es noch darauf an, wie groß und schwer die zu sichernde Ladung ist. Danach richtet sich auch die Größe der Matte und auch die Stärke kann hier einen wesentlichen Einfluss haben. Ebenso ist es bei einigen Ladungsgütern unumgänglich, dass man mehr als nur eine rutschhemmende Matte einsetzt. Wer sich ein wenig mit den Materialeigenschaften seiner Ladung auseinandersetzt und den gesunden Menschenverstand mit einbezieht, der wird die Bedeutung der Matten in Bezug auf die wirkenden Reibungskräfte schnell verstehen und dann seine Ladungssicherung auch effektiv durchführen können.
Warum gibt es Antirutschmatten in unterschiedlichen Stärken?
Für alle Beschäftigten des Transportgewerbes gilt, dass man im Bereich der Ladungssicherung Fehler machen kann, die dann verheerende Folgen haben können. Die meisten Fehler kommen durch die falsche Auswahl der Hilfsmittel, die einem für die Ladungssicherung zur Verfügung stehen, zustande. Das liegt vor allem daran, dass viele aus Gründen der Kostenersparnis, nicht die notwendigen Hilfsmittel einsetzen, sondern stattdessen auf eine billige und nicht so effektive Lösung zurückgreifen.
Aber selbst, wenn man hochwertige Mittel für die Ladungssicherung erwirbt, dann kann man bei deren Einsatz immer noch Fehler begehen. Das gilt insbesondere für den Einsatz von Antirutschmatten. Auch diesem rutschhemmenden Hilfsmittel sind Grenzen gesetzt und daher sollte man sich immer vorher über die Belastbarkeit der Matte erkundigen, bevor man diese für die Ladungssicherung verwenden möchte.
Damit man für den jeweiligen Transport und das zu transportierende Gut immer die richtige Antirutschmatte einsetzt, gibt es diese Matten in den unterschiedlichsten Stärken. Dabei erscheint es doch nur logisch, dass man für die Sicherung im Schwerlastbereich nicht die gleiche Matte verwendet, die man zur Sicherung eines eher leichten Ladegutes benötigt. Bei den hochwertig verarbeiteten Gummimatten kann man zwar schon in den Bereichen mit geringer Stärke erstaunliche Werte erzielen, dennoch empfiehlt es sich, die Stärke immer der jeweiligen Belastung anzupassen. Es muss aber nicht nur das zu sichernde Gewicht berücksichtigt werden, sondern auch die Materialbeschaffenheit. So ist es vollkommen normal, dass man ein Ladegut mit einer glatten Oberfläche mit einer Antirutschmatte von einer geringeren Stärke sichert, als wenn die Oberfläche rau und eventuell sogar scharfkantig wäre.
Genau aus diesem Grund hat man sich bei der Herstellung solcher Matten damit befasst, welche Ansprüche erfüllt werden müssen. So werden von den Herstellern auch Empfehlungen ausgesprochen, in welchem Bereich man die entsprechende Matte einsetzen darf. Dabei wird dann auch auf die unterschiedlichen Materialien eingegangen, die das Ladegut betreffen. Es ist aber auch von Bedeutung, aus welchem Material der Boden des Laderaums besteht, da auch hier äußerst unterschiedliche Werte für die Gleitreibungszahl herrschen. Wenn mal alle Umstände berücksichtigt, die es zu beachten gilt, dann wird man sicherlich die richtige Entscheidung treffen, wenn es darum geht, eine maßgeschneiderte und rutschhemmende Matte für die Ladungssicherung zu finden. Wer dann noch darauf achtet, dass er sich mehrere Matten mit unterschiedlicher Stärke besorgt, der kann für jede erdenkliche Ladung die richtige Entscheidung zur Ladungssicherung treffen. Nun sollte nur noch daran gedacht werden, eine Matte von hoher Qualität und geprüfter Sicherheit verwendet werden, dann geht man Schadensersatzansprüchen schnell und einfach aus dem Weg.

